Artikel Kommentare

LeniDesign GmbH » Externe Nachrichten » Pocket Web, BlackBerry und iPhone

Pocket Web, BlackBerry und iPhone

Ein Smartphone musste her, das mehr kann, als nur telefonieren. Oberstes Gebot war E-Mail über IMAP und Internet-Browser, über den sich wirklich (rudimentär) Internet-Applikationen, wie wir sie denn vorhalten, steuern lassen. Microsoft kam für uns nicht in Frage, da wir Linux-Systeme nutzen. So blieben vier Kandidaten:

  • Pocket Web von GMX
  • HTC Hero mit Android
  • BlackBerry
  • iPhone

Das Pocket Web konnte mach sich bei GMX für 6 Monate “borgen”. Es überzeugt durch seine Robustheit, seine Griffigkeit und vor allen durch seine Tastatur. Leider überzeugt es überhaupt nicht in der Software, weshalb dieses Gerät schnell ausschied.

Auf den HTC Hero mit Android waren wir sehr gespannt. Nur leider bekamen wir kein Gerät. Wenn es das hält, was die Werbung verspricht, muss es ein sehr attraktives Gerät sein, zumal die Integration in Google sehr eng ist, was bei uns von Vorteil gewesen wäre und es in naher Zukunft auch hier unzählige auch freie Programme gibt.

Der BlachBerry Storm 9500 wäre es eigentlich gewesen, wenn er denn wie versprochen funktioniert hätte, was nicht am Gerät lag, sondern am Provider. Die bremsen mit Port-Sperren Programme (wie ICQ, Google Maps) und unsinnigen Tarifen den BlachBerry ziemlich aus. Der größte Grauß ist die undokumentierte Einrichtung eines E-Mail-Kontos. Schade, denn der E-Mail-Client überzeugte sehr und war der beste bei den getesteten Geräten. Das BlackBerry scheint somit der Favorit bei den Business-Smartphones zu sein. Leider spielen die Provider nicht mit (in meinem Fall debitel) oder nur zu unsinnigen Kosten. GMX und 1und1 bieten das BlackBerry auch zu wesentlich besseren Preisen und Optionen an, als die anderen Provider. Getestet haben wir das allerdings nicht mehr.

Tja, es wurde also das iPhone mit einem Telekom-Tarif. Nicht gerade günstig, aber man bekommt sehr viel für sein Geld. Alle Dienste funktionieren. Speziell die Location Based Services wurden auf Anhieb unser Favorit und sind von unschätzbarem Wert. Der Browser funktioniert einwandfrei und lässt sich für “normale” Internetseiten gut einstellen. Es gibt tausende Programme zum Draufladen, was mittels iTunes ein Kinderspiel ist. Schlecht ist, dass nicht wie bei BlackBerry (und Mobile Windows übrigens auch nicht) Applikationen parallel laufen. So ist es kaum bis gar nicht möglich, ICQ im Hintergrund laufen zu lassen und gleichzeitig an der E-Mail zu arbeiten. An was wir nicht dachten und sich auch von unschätzbaren Wert heraus stellte, ist der WLAN-Client neben dem 3G-Telefon, das das iPhone nutzt, sobald WLAN zur Verfügung steht. Die Tastatur ist nicht unbedingt berauschend (Touch-Phone).

Was wäre das ideale Gerät gewesen? Das ideale Gerät bestünde aus der Robustheit und der Tastatur des Pocket Web, des E-Mail-Clients und der gleichzeitig laufenden Programme des BlackBerry und der einfachen Bedienung und der hohen Funktionalität des iPhones. Aber das Gerät gibt es noch nicht.

Tja, so nebenbei sei noch bemerkt, dass Apple eine sehr restriktive Politik führt, u. a. in dem, wer Programme auf iTunes anbieten darf und wer nicht. Aber das ist ein anderes Thema …

Veröffentlicht unter: Externe Nachrichten

Kommentare sind geschlossen.